Ricotta-Gnocchi mit Petersilienbutter

So siehts aus, was ich heute ein paar meiner Arbeitskolleginnen kredenzt habe.

Seit ein paar Wochen sorge ich ein Mal in der Woche für die Verpflegung in der Mittagspause. Was am Vortag gekocht und am nächsten Tag mitgenommen wird, suchen meine lieben Kolleginnen am Anfang der Woche aus einer Liste aus. Gar nicht so leicht, wenn die eine das eine nicht isst, die andere das nächste nicht und wenn es etwas sein muss, das gut aufwärmbar und auch irgendwie transportierbar ist. Ach ja – und vegetarisch. Aber bis jetzt hat es immer geklappt etwas Gutes zu finden :-) Heute waren es eben Ricotta-Gnocchi und danach Maroni-Mousse. Und ich muss sagen: Die Gnocchi sind den Aufwand wert selbst gemacht zu werden. Und in kleineren Mengen ist es auch nicht so zeitaufwendig. Aber jetzt: Auf zum Rezept:

Für 4 Portionen koche man 250g geschälte, mehlige Erdäpfel. In der Zwischenzeit kann man schon mal den Teig ansetzen. Dafür werden 35g geriebener Parmesan, 1 EL geschmolzene Butter, 400g Ricotta, 2 Eier, ein wenig Salz und 150g Mehl miteinander vermischt. Sobald die Erdäpfel durch sind, ab in die Erdäpfelpresse damit und ebenfalls dem Teig untergerührt. Das Ganze zudecken und eine halbe Stunde kalt stellen.

Für den nächsten Schritt braucht man ein Tablett oder Ähnliches, das man mit Mehl bestäubt. Bei mir sind es ganze zwei Backblech voll geworden! Aber ich habe ja auch die 3-fache Menge gemacht… In jedem Fall aber bedenkt schon vorher, dass das Ganze dann wieder gekühlt werden muss, also ausreichend Platz dafür im Kühlschrank ist. Gut, nun einen kleinen Löffel zur Hilfe nehmen, um kleine Teigportionen abzutrennen. Der Teig ist wirklich sehr weich. Mit zu einer Rolle formen und dann Gnocchi-Portionen abtrennen ist da nichts. Gut, also jede Gnocchi-Portion zwischen mit Mehl bestaubten Handflächen zu Gnocchis formen. Sobald Ihr den Teig aufgebraucht habt, noch einmal mit Mehl drüberstäuben, Geschirrtuch darüber und ab in den Kühlschrank. Für 1 Stunde.

In der Zwischenzeit könnt Ihr schon mal je nach Geschmack mehr oder weniger Knoblauch ganz fein hacken und für später zur Seite stellen, außerdem 1-2 Bund Petersilie waschen und fein hacken. Ebenfalls zur Seite stellen.

Und jetzt ist es endlich soweit. Salzwasser aufkochen, danach aber wieder zurückdrehen und Gnocchi in kleinen Portionen darin gar ziehen. (ca. 4 min sagt mein Rezept. Ich hab nicht auf die Uhr gesehen. Sobald sie oben auf geschwommen sind, hab ich noch ein wenig zugewartet und sie dann herausgeholt und abtropfen lassen).

In einer Pfanne 5-7 EL Butter erhitzen, Knoblauch kurz andünsten, Gnocchi dazu und mit braten. Beim Wenden muss man höllisch vorsichtig sein. Petersilie dazu geben und noch ein wenig schwenken. Mit der Küchenausrüstung in der Arbeit hat das gar nicht funktioniert. Die Alternative war: Gnocchi in der Mikrowelle aufwärmen, die Knoblauchbutter danach darüber gießen. Funktioniert auch.

Auf Tellern anrichten, wer will gehobelten Parmesan darüber und gehackte Pekannüsse. – Mahlzeit!

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